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Partei

Über uns

Mit unseren Grundsätzen „Freiheit. Werte. Zukunft!“ treten wir an für die bürgerliche Mitte in Deutschland.

Wir leben im besten Deutschland, das wir je hatten. Es ist aber bedroht durch eine Euro-Rettungspolitik, die das Vermögen der Deutschen in unfassbarer Dimension in Haftung nimmt. Bedroht durch eine aberwitzige Asyl- und Flüchtlingspolitik und viele weitere Entscheidungen wie die Energiewende und die Neugestaltung in der EU. In den letzten Jahren noch bedroht durch chaotische und wirre Entscheidungen in der Corona-Politik und seit dem Ukraine-Krieg durch ein Krisenmanagement, das mangelhaft und ungenügend zu nennen ist.

Wir sind überzeugt, dass die große Mehrheit der Bevölkerung offen für Neues ist, gleichzeitig das Erreichte bewahren will, und dies in einem starken, aber dennoch transparenten und effizienten Staat.

Wir sind ein Teil der bürgerlichen Opposition

Die Allparteien-Politik der letzten Jahre ist unerträglich geworden. Egal, ob CDU/CSU und SPD unter Merkel oder ob jetzt SPD, Grüne und FDP unter Scholz – die bürgerlichen Werte von Selbstverantwortung und Eigeninitiative werden aufgegeben zugunsten eines Gedankenguts, das immer linker und sozialistischer zu werden scheint.

 

Wir distanzieren uns von Rechtsradikalismus

Die AfD ist immer stärker nach rechts gerückt. Wir stehen stattdessen für eine bürgerliche und liberal-konservative Politik, die von den anderen Parteien zugunsten einer Mitte-Links-Politik aufgegeben wurde. „Rechts der Union ist die Wand“ lautete ein Prinzip früher. Heute ist die CDU so weit nach links gerückt, dass neben ihr eine Lücke entstanden ist. Diese Lücke zwischen CDU und AfD wollen wir füllen – und zwar in deutlicher Abgrenzung zum Rechtsradikalismus.

Was unterscheidet uns von anderen Parteien?

In der Bundespolitik tummeln sich (leider) viele hauptberufliche Polit-Funktionäre, die sich während des Studiums für eine Partei engagieren und dann nach dem Studium in die Politik gehen – oft ohne jemals richtig berufstätig gewesen zu sein!

Wir finden: Viele Politiker entscheiden leichtfertig über die Verwendung von Geldern, die der Steuerzahler für seine Arbeit ans Finanzamt zahlen musste. Vielleicht wird weniger leichtfertig Steuergeld vergeudet, wenn Politiker eigene Berufserfahrung gesammelt haben und dadurch wissen, wie hart so mancher Euro erarbeitet worden ist.

Als relativ junge Partei ist kaum ein klassischer Berufspolitiker unter uns. Stattdessen finden sich in unserer Mitte neben einigen Studenten, (Hochschul-)Lehrern und Beamten auch sehr viele Angestellte und Selbständige aus vielen Branchen.

Jeder von uns bringt sein (Fach-)Wissen und seine berufliche Erfahrung ein. Wir freuen uns auf weitere Mitglieder, die ihr Wissen und ihre Erfahrung zusätzlich noch einbringen wollen.

Grundlegende Positionen

Wir stehen für einen offenen demokratischen Diskurs

  • weil wir die Gesellschaft nicht spalten, sondern zusammenhalten wollen
  • um über einen sachbezogenen Austausch von Argumenten jeweils die besten Lösungen zu finden

Wir stehen für Rechtsstaatlichkeit

  • weil ein Gemeinwesen ohne eine Rechtsgrundlage nur über Unterdrückung zusammengehalten wird

Wir stehen für Marktwirtschaft

  • weil sie individuelles Streben und gemeinschaftliche Anliegen in Übereinstimmung bringt
  • weil sie in wenig mehr als 100 Jahren einen Großteil der Menschheit aus Armut, Krankheit und Elend befreit hat
  • weil keine andere Wirtschaftsordnung so viel Kreativität freisetzt, um die anstehenden Aufgaben für die Zukunft zu bewältigen

Wir stehen für Wissenschaft und Technik

  • weil mit ihrer Hilfe eine immer noch wachsende Menschheit auf der Erde versorgt werden kann

 

Mitglied der ECR

Die LKR ist im Europa-Parlament ein Mitglied der Fraktion ECR (European Conservatives and Reformists).

Die Geschichte der LKR

In den letzten Jahren hat sich die Politik in Deutschland schleichend nach links entwickelt. Insbesondere die CDU hat sich verändert von einer Mitte-Rechts-Partei hin zu einer Mitte-Links-Partei. Und die FDP hat vielfach marktwirtschaftlich-liberale Positionen aufgegeben: häufig stimmte sie für Staatssteuerungen, statt dem Wettbewerb eine Chance zu geben.

Die Gründer unserer Partei waren auf Basis vieler Gespräche der Meinung, dass sich zwar die Parteien nach links bewegt haben, nicht aber die Mehrheit der Bevölkerung.

Die 2013 gegründete AfD sollte eine Partei sein, die genau dort ihre politische Heimat hat, wo vorher die CDU stand. Doch die politische Konkurrenz und die Medien diffamierten die frisch gegründete Partei als „ganz rechts außen“, so dass mehr und mehr rechtsgerichtete Mitglieder eintraten, die aufgrund ihrer Anzahl mehr und mehr Einfluss gewannen. Die AfD war nicht in der Lage, sich gegen die Unterwanderung durch Rechts zu wehren.

Nachdem Bernd Lucke nur zwei Jahre nach der Gründung zusammen mit 4000 weiteren Mitgliedern ausgetreten ist, hat sich die AfD zur einer national-konservativen Partei entwickelt und bietet damit keine Heimat für Menschen, die liberal-konservativ denken.
 
Angesichts dieser absehbaren Entwicklung war es konsequent, eine neue Partei zu gründen: Im August 2015 wurde die Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch in Kassel durch Lucke gegründet. Im November 2016 erfolgte die Namensänderung in Liberal-Konservative Reformer.

Nach dem Ludwigshafener Programm von 2016 und der Hannoveraner Erklärung von 2020 haben wir im Frühjahr 2021 ein neues Programm vorgestellt, das wir auch für die Bundestagswahl 2021 eingesetzt haben. 

Einen Überblick über unsere wichtigsten aktuellen politischen Inhalte finden Sie auf der Seite Programm.

Hannoveraner Erklärung

Beschlossen auf dem Bundesparteitag am 7. November 2020

Die Bundesrepublik Deutschland steckt in der schwersten wirtschaftlichen, finanziellen, gesellschaftlichen und politischen Krise seit ihrer Gründung. Das ganze Ausmaß der Krise ist ebenso wenig abzusehen wie ihre Dauer und ihre Folgen.

Hervorgerufen wurde diese Krise durch die CoViD19-Pandemie und die staatlichen Eingriffe zu ihrer Eindämmung.

Gleichzeitig deckt diese Krise schonungslos Versäumnisse auf, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten dazu geführt haben, dass

  • Die Anstrengungen, die notwendig sein werden, um die Krise und ihre Folgen zu überwinden, sind gigantisch.
  • Dabei wird Deutschland jedoch gelähmt durch Stillstand und Fehlentwicklungen von CDU/CSU-geführten Merkel- Ära.
  • Um diese Lähmung zu beenden, müssen wir die derzeitigen Parteistrukturen aufbrechen.

In der Krise den Erfolgsmotor neu starten

Liberal-konservative Politik war der Erfolgsmotor der Bundesrepublik Deutschland und hat unserem Land wirtschaftlichen Wohlstand, Prosperität und soziale Stabilität gebracht.

Dieser liberal-konservative Erfolgsmotor ist unter der politischen Führung von CDU und CSU abgewürgt worden, die das politische Erbe von Ludwig Erhard, Gerhard Stoltenberg und Franz Josef Strauß ebenso verspielt haben, wie die FDP das Erbe von Otto Graf Lambsdorff und die SPD das von Helmut Schmidt.

Liberal-konservative Politik wird von keiner anderen Partei als der LKR mehr im Deutschen Bundestag vertreten. Der Schlüssel für das Durchstarten in eine gute Zukunft ist die Rückkehr zu liberal-konservativen Grundsätzen und konsequenter liberal-konservativer Politik.

Nur Freiheit entfesselt Dynamik

Die strukturellen Probleme Deutschlands und der gesamten Europäischen Union haben nicht erst mit Corona begonnen. Durch Corona werden sie jedoch dramatisch verschärft:

Zunehmende Staatsgläubigkeit, staatliche Eingriffe und Lenkungsbestrebungen haben ebenso zum Verlust von wirtschaftlicher Dynamik geführt wie Reglementierungswut und Bürokratismus. Fehllenkungen und Fehlentwicklungen gefährden dauerhaft Wohlstand wie auch soziale Sicherheit. Fehlende oder falsche staatliche Impulse haben dazu geführt, dass Deutschland in vielen Bereichen den Anschluss an die Weltspitze verloren hat.

Wir brauchen die Rückkehr zu liberal-konservativer Politik, um Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung von unnötigen staatlichen Fesseln und Bevormundung zu befreien und endlich wieder wirtschaftliche und gesellschaftliche Dynamik zu entfachen. Nur so werden wir es schaffen, die schwerwiegenden Folgen der staatlichen Maßnahmen und Eingriffe während der Corona-Krise schnellstmöglich zu überwinden.

Den Würgegriff lösen

Deutschland befindet sich im Würgegriff der höchsten Steuer- und Abgabenlast aller OECD-Staaten. Dennoch wird systematisch die Umverteilung deutscher Steuergelder in EU-Krisenstaaten vorangetrieben, obwohl in diesen Staaten das Durchschnittsvermögen der Bürger deutlich über dem der Deutschen liegt. Wir wollen, dass Deutschland die Lokomotive einer neuen europäischen Dynamik wird, nicht jedoch der Zahlmeister für die Fehler ausländischer Regierungen.

Liberal-Konservative Politik bedeutet eine Reduzierung der Steuer- und Abgabenlast, die die Leistungsträger der Gesellschaft entlastet und neu motiviert statt durch immer neue Bürden zu demotivieren. Die Kosten der Krise müssen durch Wachstum erwirtschaftet werden, nicht durch Abschöpfung oder Inflation.

Versorgungsmentalität sowie staatliche Regulierungswut ersticken private Initiative, führen zur Entmündigung der Bürger und gefährden die Grundlagen einer freien Gesellschaft.

Hoffnung statt Zukunftsangst

Nur eine neue liberal-konservative Politik kann die soziale Sicherheit auf ein neues, zukunftssicheres und freiheitliches Fundament stellen, das gleichzeitig die Existenz sichert wie auch die private Vorsorge und Verantwortung stärkt. Altersarmut darf es in einem Land wie Deutschland gar nicht geben. Die Benachteiligung von Familien mit Kindern muss beendet werden.

Bildung muss als das wichtigste Kapital unserer Gesellschaft wiederentdeckt werden. Das Absinken deutscher Bildungsstandards ins internationale Mittelmaß, das CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne und Linke in unterschiedlichsten Regierungskonstellationen zu vertreten haben, ist inakzeptabel.

Vernünftige Klimapolitik muss in eine insgesamt zukunftsorientierte Politik integriert werden. Der Ausverkauf des deutschen Gesundheitssystem muss gestoppt und dieses wichtige Fundament unserer Gesellschaft nachhaltig gestärkt werden.

Die dringend notwendige Erneuerung der Demokratie

Politik delegitimiert sich selbst, wenn Regierungen und Institutionen Verträge brechen, Kompetenzen überschreiten oder offenkundig rechtswidrig handeln. Ebenso untergräbt sie ihre eigene Legitimation, wenn Auswirkungen politischer Entscheidungen vertuscht und die Krise zur Durchsetzung von Weichenstellungen missbraucht wird, die unter normalen Umständen größten Widerstand hervorrufen würden.

Mangelnde Transparenz der Entscheidungsprozesse, die Selbstaufgabe parlamentarischer Rechte und Verantwortlichkeit erfordern eine Erneuerung unserer parlamentarischen Demokratie und eine Ergänzung durch plebiszitäre Elemente.

Der Parteienstaat, dessen Tentakeln mittlerweile in fast alle gesellschaftlichen Bereiche hineinwirken, muss zurückgeschnitten werden, Parteien müssen wieder auf ihre ursprüngliche Bedeutung zurückgeführt werden. Verkrustungen müssen aufgebrochen werden. Parteien dürfen nicht in erster Linie als Sammelbecken für Karrieristen dienen. Amts- und Mandatszeitbegrenzungen sind dafür ein geeigneter und notwendiger Weg.

Freiheit muss wieder verteidigt werden

Liberal-Konservative Politik bedeutet, dass die Bürger vor staatlichen Übergriffen, staatlicher Bevormundung und unverhältnismäßiger staatlicher Kontrolle geschützt werden. Wir wollen den gläsernen Staat, nicht den gläsernen Bürger.

Eingriffe in Grundrechte müssen nicht nur gut begründet, sie müssen vor allen Dingen geboten, verhältnismäßig, zeitlich begrenzt und parlamentarisch legitimiert sein. Diese elementaren Rechtsstaatsgrundsätze sind in der Corona-Krise missachtet worden. Überwachungs- und Polizeistaatsphantasien, wie sie derzeit in den Köpfen führender Politiker von CDU, CSU und SPD herumgeistern, sind ein erschreckendes Indiz für die Verschiebung von Werten und Maßstäben.

Liberal-Konservative Politik bedeutet, dass wir Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat und unsere offene Gesellschaft nicht nur gegen äußere Bedrohungen, sondern auch gegen die innere Aushöhlung verteidigen.

Meinungsfreiheit ist nicht nur eine staatliche Garantie. Es geht vielmehr darum, dass Meinungsvielfalt angstfrei gelebt werden kann, dass der Diskurs zugelassen wird und ohne drohende Repressionen stattfinden kann. Das gesellschaftliche Klima muss wieder dem einer offenen Gesellschaft entsprechen, in der auch Mindermeinungen geäußert werden können, ohne die Gefahr einer Stigmatisierung und gesellschaftlichen Ächtung.

Angriffe von rechten, linken oder religiösen Extremisten auf die Meinungsfreiheit, die Unversehrtheit oder gar das Leben von Menschen müssen jedoch die härteste Reaktion des Staates und der ganzen Gesellschaft hervorrufen. Es gibt keine Toleranz gegenüber der Intoleranz.

Freiheit muss wieder verteidigt werden.

Die Liberal-Konservativen Reformer stehen auf der Seite der Freiheit.

 

Das Parteiprogramm der LKR wurde am 27. Februar 2016 als  „Ludwigshafener Programm“ verabschiedet.

Nach fünf Jahren stand aufgrund politischer, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen jetzt eine grundlegende Überarbeitung an.

Im Frühjahr 2021 wurde Bundesvorstand der Entwurf vorgelegt und nach intensiver innerparteilicher wie auch öffentlicher Diskussion im Frühjahr gleichzeitig als Programm für die Bundestagswahl verabschiedet.

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